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17.9.2020 – Federvieh im Kipfengraben

Liebe Wald-Freundinnen und Freunde!

Nach einem wunderschönen Sommer melde ich mich wieder zu Wort.
Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche naht und so eignet sich die Zeit, um Bilanz zu ziehen, zu ordnen und zu strukturieren.
Gerne erzähle ich euch ein bisschen aus dem hölzernen Nähkästchen, was sich die vergangenen Wochen getan hat:

Alsooooooooooooo …… die Sieben Fichten haben gefiederten Zuwachs bekommen.
Vor geraumer Zeit haben die Freunde Richard und Roland Schnatterbäck ihre Luxus-Lärchenholz-Behausung inklusive blauem Swimmingpool bezogen und ziehen, schnecken-aufspürend (und natürlich -vertilgend …), ihre Kreise im Kipfengraben. Die beiden genießen den Bachlauf, die Sonne am Steg und den Schatten unter dem Ahornbaum. Die mittlerweile eingespielte Kommune Schnatterbäck wird in Kürze um zwei Damen ihrer Art reicher … wir sind gespannt, wie sich das Zusammenleben der vier gestalten wird. Es bleibt auf jeden Fall aufregend!

Und dann gibt es da noch Neuzugang Gockel Cäsar. Dieser erfreut sich an seinem Harem, bestehend aus Hermine, Henriette, Helga und Hanna. Wie aus dem Ei gepellt schreitet er täglich den Kipfengraben auf und ab und ist sichtlich stolz auf die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner fiedrigen Gefährtinnen. Regelmäßig hält er mit seinen Damen Team-Besprechungen ab, damit alles rund läuft.

Nach der Pause für so viele von euch Menschen hat das Seminargeschehen in Sylvia´s Hofladen im Sommer erneut Fahrt aufgenommen. Welch´ große Freude!
Es fanden inspirierende, spannende Kurse und Seminare statt; neue sind am Entstehen.
Sylvia tüftelt zudem an weiteren herrlichen Kräuterprodukten – lasst euch überraschen!

Der starke Wind Ende August hat für Bewegung im Wald gesorgt und einige meiner Baumgefährten ausgehebelt.
So gesehen kann bei den Sieben Fichten die kalte Jahreszeit kommen – für Brennholz ist gesorgt
Positiver Nebeneffekt: der Kräutergarten bekommt mehr Licht.
So hat jede Medaille zwei Seiten – wenn sich etwas verabschiedet, kann Neues kommen bzw. entstehen!

Ich wünsch´ euch eine bunte, wohlige Herbstzeit mit guten Losslass-Impulsen 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲
Euer Fichtengeist

31.7.2020 – Neues vom Gretchen

Huhuuu,

Lange nichts gehört!

Keine Sorge, ich bin noch hier, auch wenn mich sämtliche Sturmtiefs á la Sabine & Co am Jahresanfang fast vom Baum geweht hätten.

Nachdem ich dem Fichtengeist hier eine Weile das Mikrofon überlassen habe, möchte ich es mir aber ganz kurz wieder zurückholen und die Aufmerksamkeit auf unser hausgemachtes Sturmtief lenken;

Gretchen treibt nämlich bereits ihr Unwesen munter ums Haus, in der Tenne und im Wald.

Wohin genau sie manchmal den ganzen Tag verschwindet, das sehe nicht mal ich – was allerdings nicht zu übersehen ist, ist die besorgniserregend schnell schwindende Anzahl an Nagetieren in der Umgebung.

Zuerst wurde der Radius auf den Balkon erweitert, wo sie erst einmal mit aufgeregt wippendem Schwanz ihr Reich von oben und Henry bei der Pirsch beobachten konnte.

Dass das kein Dauerzustand sein kann, haben alle spätestens dann bemerkt, als die Madame begonnen hat, die Blumenkisterl…umzugestalten.

Bei schwereren Grabungen ist dabei sämtliche Erde auf den Boden des Balkons und weit darüber hinaus gescharrt worden. Neben Zeitung und Post lagen neuerdings also auch Erdklumpen und zerfetzte Blumenüberbleibsel vor der Tür.

Gretchens generelle Meinung, dass alles auf dem Esstisch grundsätzlich ihr gehört, hat sich anscheinend auch nicht geändert – denn an einem Morgen hab ich nur das sich öffnende und wieder schließende Küchenfenster und ein ‚Raus mit dir‘ gehört, und schwupps, war sie draußen.

Gretchens Reaktion auf den plötzlichen Szenenwechsel von Haus zu freier Natur kann man eigentlich nur mit spontanem Kulturschock vergleichen, denn das drinnen so gefürchtete Sturmtief hat sich draußen prompt in eine ganz leichte Brise verwandelt.

‚So groß mit Hut‘ wäre die passende Beschreibung gewesen; Gretchen war plötzlich stressbedingt nur noch ein paar Centimeter hoch und ist so in tiefergelegter Teppichform erstmal ums Haus geschlichen, bis alle ‚Gefahrenherde‘ ausgelotet worden sind.

Mittlerweile ist sie um einiges entspannter, und nicht jedes wehende Blatt ist Grund für einen Katzenbuckel oder Flucht in die Tenne.

Einzig bei den beiden Hunden ist immer noch Vorsicht geboten – während bei Sams oft stürmischen Angriffen eher mildes Desinteresse gezeigt wird, ist bei der ‚Alten‘ definitiv High Speed angesagt, wenn diese irgendwie ihre ganze Energie in ihre müden Knochen zusammennimmt, um die Tricolor-Dame über den Hof zu jagen.

Alles in allem ist eine sehr vielbeschäftigte junge Katzendame aus ihr geworden, immer mitten im Geschehen – und bei (teils ungefragten) dekorativen Umgestaltungen aller Art immer ganz vorne mit dabei.

Über eine gerechte Nagetier Distribution habe ich bereits einen Antrag auf ein Gespräch gestellt.

Die Verhandlungen beginnen nächste Woche.

Machts gu-huuht!

Die Eule

30.7.2020 – Glatte Beine in High Heels – oder doch behaart

Liebe Freundinnen und Freunde der SIEBEN FICHTEN !

Wem bei „Stöckelpflaster“ sexy Frauen mit abgebrochenen High-Heels vor dem geistigen Auge erscheinen, liegt vermutlich nicht ganz daneben …
Wer sich allerdings zu dem Begriff die SIEBEN FICHTEN dazu denkt, landet gut geerdet mitten im Alpaka-Stall.
Dort sind die Alpaka-Damen und Herren mit ihren hoch gewachsenen, eleganten Beinen die Ton angebenden Geschöpfe.
Diese kuscheligen, neugierigen, sanften Wesen sind vergangene Woche – nach zweimonatigen Ausflug am die „Alm“ – in ihr überarbeitetes Zuhause am unteren Gelände des Kipfengrabens zurückgekehrt.

In unermüdlicher Hingabe haben Helge und Christian ein neues Stöckelpflaster aus Lärchenholz im Sandbett verlegt, das sich als perfekter Untergrund im Stall erweist. Das Pflaster wurde heftigst beschnuppert, umgehend auch liegend erkundet und von der Alpaka-Community mit „Klauen hoch“ bewertet!

Es ist mir eine unbändig grüne Freude, zu sehen, wie sich die SIEBEN FICHTEN unter den Fittichen von Sylvia, Helge und ihren wohlwollenden Helferleins formen und gestalten. Ich staune immer wieder über ihre Kreativität, ihre Schaffenskraft und ihren Ideenreichtum.
Am oberen Gelände ist auch schon wieder etwas im Entstehen … doch dazu ein andermal mehr … lasst euch überraschen!

*seufz“ …. was bin ich froh, hier zuhause zu sein.
Ich wünsch´ euch eine sinnlich-wilde, herzerwärmende Sommerszeit 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲
Euer Fichtengeist

Christoph Lindpointner

Foto Christoph Lindpointner

Teammitglied des Drei Sterne Stars Dieter Müller!

Zusammen mit Roland Trettl und Martin Klein einer der prägenden Köpfe beim legendären Gastkochkonzept Hangar-7 in Salzburg!

Patissier des Jahres 2007!

„Chef intervenant“ der Ecole du grand chocolate Valrhona!

Langjähriger Geschäftsführer in der Dallmayr Pralinenmanufaktur in München!

Christoph Lindpointners Lebensweg liest sich wie eine einzige lange Erfolgsgeschichte. In der Fachszene ist unbestritten, dass der Patissier und Chocolatier zu den international renommiertesten Spitzenkräften zählt.

Wie aber der Dessert-Papst Christoph Lindpointner zum Brotbacken kam?

Am Anfang stand da nur die väterliche Liebe zu seinen Söhnen Luca und Jordi und der Wunsch, beiden besseres Brot auf den Tisch zu stellen…

Und wer Christoph kennt, weiß, dass wenn er etwas beginnt, der Endpunkt nur Perfektion heißen kann. Seit nunmehr drei Jahr tüftelt und verfeinert er seine Künste in der Backstube. Zuerst als Liebhaberei, mittlerweile als Profession. Seine Brote sind längst begehrte „Lebens-Mittel“ für echte Insider.

Dass Christoph Lindpointner nun seine gastronomische Expertise im Allgemeinen und seine Brockbackkunst im Speziellen mit uns teilen will, ist für uns ein Meilenstein. Ich bin sicher, ihr werdet meine Begeisterung teilen.

Aktuelle Information

Foto Christoph Lindpointner

Was für ein Gewinn! Die beiden längst gebuchten Brotbackkurse (11.07. und 18.07.) sind, wie bereits angekündigt, trotz den aktuell doch sehr bewegten Zeiten gesichert.

Und besser noch: Mit der gastronomischen Spitzenkraft Christoph Lindpointner ist den Sieben Fichten auch für die weitere Zukunft der Brotbackkurse eine spektakuläre Zusammenarbeit gelungen. Aber lest doch einfach unter dem Menüpunkt Referenten, auf wen ihr euch demnächst freuen könnt.

Aktuelle Information

Wer sich auf die Brotbackkurse mit unserer Irmi gefreut hat, muss jetzt ganz stark sein. Aus gesundheitlichen Gründen will Irmi ein wenig kürzer treten.

Uns bleibt da nur der Dank für die enge Zusammenarbeit in zwei tollen Jahren. Liebe Irmi, viel Erfolg bei all deinen weiteren Plänen und vor allem – Gesundheit!

Bleibt unser Backofen im Wald deswegen nun für alle Zeiten kalt?

Sicher nicht. Sogar die längst gebuchten Kurse am 11. und 18. Juli sind garantiert, soviel sei an dieser Stelle schon jetzt versprochen. Wer diese – und alle weiteren – Kurse leiten wird? Lasst euch überraschen. Und glaubt mir: Es wird eine Überraschung!

11.5.2020 – Am Tag als der Regen kam –

… lautet der Titel eines alten Liedes der Interpretin Dalida …
„Lang ersehnt, heiß erfleht“ war der Regen und Sylvia´s Freudentanz ein Genuss!
Sie konnte sich nicht satt sehen und satt hören an den Tropfen, am Plätschern und Gurgeln.
Der Teich füllt sich in kleinen Schritten und auch wir – die Fichten-Community – hat ihren Durst gelöscht und atmet wieder durch.

Im Kipfengraben hat sich einiges getan –
Sylvia hat mit ihren bewährten Helferleins gejätet, gehackt, gegraben und gepflanzt.
Unzählige (oder doch von Sylvia gezählte) Pflanzen durften bei den SIEBEN FICHTEN eine neue Heimat beziehen.
Neben zahlreichen (und ich wenn ich schreibe „zahlreich“, dann meine ich zahlreich ) dekorativen Pflanzen für das Auge und das Herz gibt es ausgesprochen interessante, teils exotische Neuzugänge im Kräutergarten:
Brahmi, Tabakpflanzen, rote Epazote, Gaudich, Apothekerrose, Rosenwurz, weiße Melisse, Balsamo de Canudo, Provence-Wermut, Anisgoldrute, Duftgeranien, Baumspinat und einiges mehr wurde auf den Kräuterterrassen oberhalb des Hühnerstalles eingepflanzt.
500 Stiefmütterchen haben sich auf den Weg in den Wald gemacht und bieten mit ihrer Farbenvielfalt einen wunderbaren Kontrast zu uns grünen Fichten.

Sylvia betreut auch die fleißigen fliegenden Mitarbeiterinnen mit großer Hingabe:
Direkt unterhalb der Bienenstöcke ist im Herbst vergangenen Jahres ein großer Streifen für die Bienenweide umgegraben worden. Endlich konnte die Mischung mit 40 verschiedenen bienenfreundlichen Pflanzen aufgebracht werden! Juhuuuu!!! Welch´ eine Freude!
Dotterweide, Purpurweide, Duftschneeball und Bienenbaum runden das Bienen-Power-Paket ab.
Ich kann es – schon jetzt – förmlich mit jeder meiner Nadeln riechen: das wird ein köstlicher Honig 2020!

Auch die sieben Stufen des eigenen Wasserzulaufes für den Teich bewähren sich außerordentlich – täglich tummeln sich dort unzählige Bienen zum Wasser trinken und Verweilen. Das Plätschern und Summen in diesem Bereich ist unglaublich und verführt (wie passend im Mai 😉) zum Seele baumeln lassen und Träumen …

Ich bin gespannt auf die neuen Räucher- und Teemischungen, die Sylvia nach Abschluss der Ernte kreieren wird und die die neuen Kräuter und Düfte beinhalten werden. Sylvia weiß davon nichts, doch ich sehe immer wieder Funken über ihrem Kopf … daraus kann ich ablesen, dass da einiges an neuen Ideen und Inspirationen bei ihr im Busch ist … Wer weiß? Vielleicht steigt im Herbst im Tipi der Friedenspfeifen-Rauch schon mit heimischem Tabak auf …

Kurz noch Organisatorisches für euch:
Der Hofladen ist wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet, die Kursausschreibungen bzw. Ersatztermine sind in Vorbereitung. Nachdem einige der SIEBEN FICHTEN Referenten teils aus Deutschland anreisen, warten wir hier noch auf die Regelungen im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt.

In Summe gedeiht alles im Kipfengraben, die Alpakas sind wohlauf, schlafen gerne im Freien unter dem Frühlingshimmel … die Bienen drehen ihre Runden … Gretchen und Henry erweitern ihren Radius Tag für Tag … ES IST EINFACH SCHÖN !!!

Ich hoffe, ihr seid alle Wohlauf im WONNE-Monat Mai – genießt das Leben mit allen Sinnen!

Auf hoffentlich bald,
euer Fichtengeist