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Über Mich

Sylvia Kirchberger

Selbstportrait:

„Nur schnell ein paar Zeilen über dich….“ heißt es – aber das ist einfacher gesagt,  als geschrieben. Wie bringt man so viele Lebensjahre in “ nur ein paar Zeilen“ unter?

Am Besten und Einfachsten – CHRONOLOGISCH:

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6.7.2021 – Teamverstärkung aus allen Richtungen

So wie sich bei der Fußball-EM derzeit Spieler aus verschiedenen Nationen begegnen, so trifft auch im Kipfengraben aktuell bunt gemischtes Federvieh aus allen Himmelsrichtungen aufeinander.

Das Team der vorhandenen SIEBEN FICHTEN Hühner wird verstärkt von 11 besonders geländegängigen Hühnerdamen aus Adnet in verschiedenen, wunderschönen Trikots 🙂

Als Ober-Schiedsrichter der gesamten MANNschaft (oder heißt es dann korrekterweise FRAUschaft?) kommt Hahn BERTL aus Berndorf hinzu!

Möge er sein Kikerikiiii-Pfeiferl weise einsetzen, seine Ladies stets gut im Blick haben und wenig rote Karten verteilen 😉

Im Kipfengraben gibt´s ja ungezählte Möglichkeiten für die Damen, würmer-suchend und samen-pickend ins Abseits zu driften …

Hauptsache, der Punkte- ääähmmmm Eier-Stand passt dann am Ende des Tages in der Kabine ……….

Sommerliche Grüße aus dem Wald

Sylvia

24.6.2021 – Der perfekte Ast

Huhuuu von der Eule,

um gleich mal vorweg zu nehmen, warum es so lange still um mich war; ich habe meinen Sitzplatz verloren und von dieser Zwangsräumung musste ich mich erstmal erholen.

Ich weiß nicht, wie es anderen gefiederten Kollegen geht, aber ich für meine Verhältnisse brauche zum Leben den perfekten Ast. 

Um das kurz auszuführen: der perfekte Ast ist so breit, dass meine Krallen gemütlich darauf Platz haben, so dick, dass er sich nicht nach unten biegt oder ich bei jeder kleinen Brise hin und her schwinge (weil mir davon meistens schlecht wird) und er hat keine lästigen Nachbarn, die meinen Schlaf mit ihrem andauernden Gezwitscher stören.

Der perfekte Ast wächst außerdem meistens so, dass er ein Blätterdach von oben hat, unter dem ich dann je nach Wetterlage wie unter einer Markise oder einem Regenschirm residiere und mein Gefieder nicht ständig nass oder mir in der Sonne zu heiß wird. 

Er ist so hoch am Baum, dass mich keine der Katzen oder sonstiges Getier stören kann, aber auch niedrig genug, um uneingeschränkte Aussicht auf Haus und Hof zu haben. 

Ich möchte betonen, dass es solche dieser Äste nicht viele gibt – und die wenigen, die in meinem Besitz waren, sind nun leider der Kettensäge zum Opfer gefallen. 

Irgendwie hab ich mir schon gedacht, dass da ‚was im Busch‘ ist, als ich vor einiger Zeit jemanden dabei beobachtet hab, wie er eine beachtliche Menge an Bäumen mit einem großen, bunten Kreuz markiert. 

Wochen später – ironischerweise in der Zeit, die von den Menschen als ‚die stillste Zeit des Jahres‚ bezeichnet wird – ging dann der Lärm los, der mich erst einmal eine Weile das Weite hat suchen lassen, und als ich zurückgekommen bin könnt ihr euch mein Entsetzen vorstellen, als eine ganze Reihe an Bäumen einfach weg war. 

Mit. Meinem. Ast.

Da war ich dann also eine ganze Zeit lang ‚obastlos‘ und hab vor Stress drei graue Federn bekommen. 

Die Auswahl and Sitzplätzen war demnach erstmal recht spärlich, und vor allem sind auf einen Ast meistens mehrere Anwärter, die auch ihre Augen drauf geworfen haben, deswegen hat es ein wenig gedauert, bis ich mich wieder  neu formiert habe. 

Aber keine Sorge, ich hab mich mittlerweile wieder gut zurechtgenistet und den Kipfengraben nun wieder voll im Blick! 

Mehr dazu gibt’s bald, 

die Eule 

22.6.2021 – Großwetterlage im Kipfengraben….

Ihr lieben Freundinnen und Freunde der SIEBEN FICHTEN,

ich sag´ euch was,

ich sag´ euch was …

Während viele sich erstmals wieder in den Süden begeben, um dort zu chillen, passiert hier im Kipfengraben ein Activity Programm, das seinesgleichen sucht. Ich bin beeindruckt bis in meine Nadelspitzen …

Wetter-Tiefs haben meist Frauennamen und Hochs werden nach Männern benannt –

doch hier im Kipfengraben gibt es derzeit ohnehin ausschließlich Wirbelwinde.

Und diese tragen die klingenden Namen: SYLVIA und HELGE

Die beiden sind verantwortlich dafür, dass hier im Kipfengraben kein Stein auf dem andern bleibt.

Oder im Gegenteil – ordentlich platzierte Steine?

Seit die Bundesforste etliche meiner Fichtenkameraden und Buchenfreundinnen im angrenzenden Wald entfernt haben … weht ohnehin ein (anderer) Wind hier im Kipfengraben. Wie es scheint, haucht dieser Sylvia und ihrem Helge erneut zahlreiche gute Gestaltungsideen in ihre Köpfe ein, die sie Kraft ihrer Hände und ihrer Helfer auch gleich umsetzen.

Es wird planiert, gehämmert, gebohrt, gepflanzt, gesetzt, geschlichtet, adaptiert …

Doch was erzähl´ ich euch –

macht euch am besten bei einem eurer nächsten Besuche im Hofladen selbst ein Bild 😉

Frischgrüne Grüße

Euer Fichtengeist

2.4.2021 – Es ist still im Kipfengraben

Nach 15 Jahren hat das Herz eines ganz besonderen Hundes aufgehört zu schlagen.

Wir haben unsere Bashima am Mittwoch auf ihre letzte Reise geschickt.

Ein stimmungsvoller Abschied an der Feuerstelle hat uns das Loslassen etwas leichter gemacht. Der Verstand weiß, dass es die richtige Entscheidung war, aber das Herz tut unendlich weh.

Viele schöne Erinnerungen bleiben uns, ihr Dickkopf ist auch bis zum Schluß ein ganz  besonderes Kennzeichen gewesen.

Du fehlst mir sehr, liebe treue Gefährtin, aber ich weiß dass du den Kipfengraben nie ganz verlassen wirst – in Gedanken sind wir immer verbunden.

Mach´s gut meine liebe Shimi – lass es dir gut gehen, wo immer du jetzt bist und lass auch dort die Katzen in Ruhe….

Wir werden dich immer in unserem Herzen tragen

17.9.2020 – Federvieh im Kipfengraben

Liebe Wald-Freundinnen und Freunde!

Nach einem wunderschönen Sommer melde ich mich wieder zu Wort.
Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche naht und so eignet sich die Zeit, um Bilanz zu ziehen, zu ordnen und zu strukturieren.
Gerne erzähle ich euch ein bisschen aus dem hölzernen Nähkästchen, was sich die vergangenen Wochen getan hat:

Alsooooooooooooo …… die Sieben Fichten haben gefiederten Zuwachs bekommen.
Vor geraumer Zeit haben die Freunde Richard und Roland Schnatterbäck ihre Luxus-Lärchenholz-Behausung inklusive blauem Swimmingpool bezogen und ziehen, schnecken-aufspürend (und natürlich -vertilgend …), ihre Kreise im Kipfengraben. Die beiden genießen den Bachlauf, die Sonne am Steg und den Schatten unter dem Ahornbaum. Die mittlerweile eingespielte Kommune Schnatterbäck wird in Kürze um zwei Damen ihrer Art reicher … wir sind gespannt, wie sich das Zusammenleben der vier gestalten wird. Es bleibt auf jeden Fall aufregend!

Und dann gibt es da noch Neuzugang Gockel Cäsar. Dieser erfreut sich an seinem Harem, bestehend aus Hermine, Henriette, Helga und Hanna. Wie aus dem Ei gepellt schreitet er täglich den Kipfengraben auf und ab und ist sichtlich stolz auf die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner fiedrigen Gefährtinnen. Regelmäßig hält er mit seinen Damen Team-Besprechungen ab, damit alles rund läuft.

Nach der Pause für so viele von euch Menschen hat das Seminargeschehen in Sylvia´s Hofladen im Sommer erneut Fahrt aufgenommen. Welch´ große Freude!
Es fanden inspirierende, spannende Kurse und Seminare statt; neue sind am Entstehen.
Sylvia tüftelt zudem an weiteren herrlichen Kräuterprodukten – lasst euch überraschen!

Der starke Wind Ende August hat für Bewegung im Wald gesorgt und einige meiner Baumgefährten ausgehebelt.
So gesehen kann bei den Sieben Fichten die kalte Jahreszeit kommen – für Brennholz ist gesorgt
Positiver Nebeneffekt: der Kräutergarten bekommt mehr Licht.
So hat jede Medaille zwei Seiten – wenn sich etwas verabschiedet, kann Neues kommen bzw. entstehen!

Ich wünsch´ euch eine bunte, wohlige Herbstzeit mit guten Losslass-Impulsen 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲
Euer Fichtengeist

31.7.2020 – Neues vom Gretchen

Huhuuu,

Lange nichts gehört!

Keine Sorge, ich bin noch hier, auch wenn mich sämtliche Sturmtiefs á la Sabine & Co am Jahresanfang fast vom Baum geweht hätten.

Nachdem ich dem Fichtengeist hier eine Weile das Mikrofon überlassen habe, möchte ich es mir aber ganz kurz wieder zurückholen und die Aufmerksamkeit auf unser hausgemachtes Sturmtief lenken;

Gretchen treibt nämlich bereits ihr Unwesen munter ums Haus, in der Tenne und im Wald.

Wohin genau sie manchmal den ganzen Tag verschwindet, das sehe nicht mal ich – was allerdings nicht zu übersehen ist, ist die besorgniserregend schnell schwindende Anzahl an Nagetieren in der Umgebung.

Zuerst wurde der Radius auf den Balkon erweitert, wo sie erst einmal mit aufgeregt wippendem Schwanz ihr Reich von oben und Henry bei der Pirsch beobachten konnte.

Dass das kein Dauerzustand sein kann, haben alle spätestens dann bemerkt, als die Madame begonnen hat, die Blumenkisterl…umzugestalten.

Bei schwereren Grabungen ist dabei sämtliche Erde auf den Boden des Balkons und weit darüber hinaus gescharrt worden. Neben Zeitung und Post lagen neuerdings also auch Erdklumpen und zerfetzte Blumenüberbleibsel vor der Tür.

Gretchens generelle Meinung, dass alles auf dem Esstisch grundsätzlich ihr gehört, hat sich anscheinend auch nicht geändert – denn an einem Morgen hab ich nur das sich öffnende und wieder schließende Küchenfenster und ein ‚Raus mit dir‘ gehört, und schwupps, war sie draußen.

Gretchens Reaktion auf den plötzlichen Szenenwechsel von Haus zu freier Natur kann man eigentlich nur mit spontanem Kulturschock vergleichen, denn das drinnen so gefürchtete Sturmtief hat sich draußen prompt in eine ganz leichte Brise verwandelt.

‚So groß mit Hut‘ wäre die passende Beschreibung gewesen; Gretchen war plötzlich stressbedingt nur noch ein paar Centimeter hoch und ist so in tiefergelegter Teppichform erstmal ums Haus geschlichen, bis alle ‚Gefahrenherde‘ ausgelotet worden sind.

Mittlerweile ist sie um einiges entspannter, und nicht jedes wehende Blatt ist Grund für einen Katzenbuckel oder Flucht in die Tenne.

Einzig bei den beiden Hunden ist immer noch Vorsicht geboten – während bei Sams oft stürmischen Angriffen eher mildes Desinteresse gezeigt wird, ist bei der ‚Alten‘ definitiv High Speed angesagt, wenn diese irgendwie ihre ganze Energie in ihre müden Knochen zusammennimmt, um die Tricolor-Dame über den Hof zu jagen.

Alles in allem ist eine sehr vielbeschäftigte junge Katzendame aus ihr geworden, immer mitten im Geschehen – und bei (teils ungefragten) dekorativen Umgestaltungen aller Art immer ganz vorne mit dabei.

Über eine gerechte Nagetier Distribution habe ich bereits einen Antrag auf ein Gespräch gestellt.

Die Verhandlungen beginnen nächste Woche.

Machts gu-huuht!

Die Eule

30.7.2020 – Glatte Beine in High Heels – oder doch behaart

Liebe Freundinnen und Freunde der SIEBEN FICHTEN !

Wem bei „Stöckelpflaster“ sexy Frauen mit abgebrochenen High-Heels vor dem geistigen Auge erscheinen, liegt vermutlich nicht ganz daneben …
Wer sich allerdings zu dem Begriff die SIEBEN FICHTEN dazu denkt, landet gut geerdet mitten im Alpaka-Stall.
Dort sind die Alpaka-Damen und Herren mit ihren hoch gewachsenen, eleganten Beinen die Ton angebenden Geschöpfe.
Diese kuscheligen, neugierigen, sanften Wesen sind vergangene Woche – nach zweimonatigen Ausflug am die „Alm“ – in ihr überarbeitetes Zuhause am unteren Gelände des Kipfengrabens zurückgekehrt.

In unermüdlicher Hingabe haben Helge und Christian ein neues Stöckelpflaster aus Lärchenholz im Sandbett verlegt, das sich als perfekter Untergrund im Stall erweist. Das Pflaster wurde heftigst beschnuppert, umgehend auch liegend erkundet und von der Alpaka-Community mit „Klauen hoch“ bewertet!

Es ist mir eine unbändig grüne Freude, zu sehen, wie sich die SIEBEN FICHTEN unter den Fittichen von Sylvia, Helge und ihren wohlwollenden Helferleins formen und gestalten. Ich staune immer wieder über ihre Kreativität, ihre Schaffenskraft und ihren Ideenreichtum.
Am oberen Gelände ist auch schon wieder etwas im Entstehen … doch dazu ein andermal mehr … lasst euch überraschen!

*seufz“ …. was bin ich froh, hier zuhause zu sein.
Ich wünsch´ euch eine sinnlich-wilde, herzerwärmende Sommerszeit 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲
Euer Fichtengeist

11.5.2020 – Am Tag als der Regen kam –

… lautet der Titel eines alten Liedes der Interpretin Dalida …
„Lang ersehnt, heiß erfleht“ war der Regen und Sylvia´s Freudentanz ein Genuss!
Sie konnte sich nicht satt sehen und satt hören an den Tropfen, am Plätschern und Gurgeln.
Der Teich füllt sich in kleinen Schritten und auch wir – die Fichten-Community – hat ihren Durst gelöscht und atmet wieder durch.

Im Kipfengraben hat sich einiges getan –
Sylvia hat mit ihren bewährten Helferleins gejätet, gehackt, gegraben und gepflanzt.
Unzählige (oder doch von Sylvia gezählte) Pflanzen durften bei den SIEBEN FICHTEN eine neue Heimat beziehen.
Neben zahlreichen (und ich wenn ich schreibe „zahlreich“, dann meine ich zahlreich ) dekorativen Pflanzen für das Auge und das Herz gibt es ausgesprochen interessante, teils exotische Neuzugänge im Kräutergarten:
Brahmi, Tabakpflanzen, rote Epazote, Gaudich, Apothekerrose, Rosenwurz, weiße Melisse, Balsamo de Canudo, Provence-Wermut, Anisgoldrute, Duftgeranien, Baumspinat und einiges mehr wurde auf den Kräuterterrassen oberhalb des Hühnerstalles eingepflanzt.
500 Stiefmütterchen haben sich auf den Weg in den Wald gemacht und bieten mit ihrer Farbenvielfalt einen wunderbaren Kontrast zu uns grünen Fichten.

Sylvia betreut auch die fleißigen fliegenden Mitarbeiterinnen mit großer Hingabe:
Direkt unterhalb der Bienenstöcke ist im Herbst vergangenen Jahres ein großer Streifen für die Bienenweide umgegraben worden. Endlich konnte die Mischung mit 40 verschiedenen bienenfreundlichen Pflanzen aufgebracht werden! Juhuuuu!!! Welch´ eine Freude!
Dotterweide, Purpurweide, Duftschneeball und Bienenbaum runden das Bienen-Power-Paket ab.
Ich kann es – schon jetzt – förmlich mit jeder meiner Nadeln riechen: das wird ein köstlicher Honig 2020!

Auch die sieben Stufen des eigenen Wasserzulaufes für den Teich bewähren sich außerordentlich – täglich tummeln sich dort unzählige Bienen zum Wasser trinken und Verweilen. Das Plätschern und Summen in diesem Bereich ist unglaublich und verführt (wie passend im Mai 😉) zum Seele baumeln lassen und Träumen …

Ich bin gespannt auf die neuen Räucher- und Teemischungen, die Sylvia nach Abschluss der Ernte kreieren wird und die die neuen Kräuter und Düfte beinhalten werden. Sylvia weiß davon nichts, doch ich sehe immer wieder Funken über ihrem Kopf … daraus kann ich ablesen, dass da einiges an neuen Ideen und Inspirationen bei ihr im Busch ist … Wer weiß? Vielleicht steigt im Herbst im Tipi der Friedenspfeifen-Rauch schon mit heimischem Tabak auf …

Kurz noch Organisatorisches für euch:
Der Hofladen ist wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet, die Kursausschreibungen bzw. Ersatztermine sind in Vorbereitung. Nachdem einige der SIEBEN FICHTEN Referenten teils aus Deutschland anreisen, warten wir hier noch auf die Regelungen im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt.

In Summe gedeiht alles im Kipfengraben, die Alpakas sind wohlauf, schlafen gerne im Freien unter dem Frühlingshimmel … die Bienen drehen ihre Runden … Gretchen und Henry erweitern ihren Radius Tag für Tag … ES IST EINFACH SCHÖN !!!

Ich hoffe, ihr seid alle Wohlauf im WONNE-Monat Mai – genießt das Leben mit allen Sinnen!

Auf hoffentlich bald,
euer Fichtengeist