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7.12.2019 – Internationaler Tag des Honigs

Liebe Freunde der Sieben Fichten!

Heute ist der Internationale Tag des Honigs, wohl vermutlich auch deswegen weil der 7. Dezember zudem der Gedenktag des Heiligen Ambrosius, des Schutzpatrons der Bienen und Imker, ist.

Wie passend scheint dieser Tag in der Vorweihnachtszeit, wo für Weihnachten gebacken wird und Honig zB eine wichtige Zutat in köstlichen Lebkuchen ist. Es hat alles seinen Sinn – in viele süße Bäckereien werden wärmende und stimmungsaufhellende Gewürze und Zutaten eingebacken, die die Menschen in der dunklen Jahreszeit unterstützen.

Honig hat viele gute Eigenschaften, wirkt antibakteriell, antibiotisch, lindert Husten, ist wundheilend und regeneriert die Haut. Wer zB offene, aufgesprungene Lippen hat, kann durch regelmäßiges Auftragen von Honig auf die Lippen Positives bewirken. Und natürlich geht nichts über ein morgendliches Butterbrot mit köstlichem Honig – vielleicht sogar auf selbst gebackenem Brot aus einem unserer Kurse? 😉

Seit geraumer Zeit ist auch Oxymel (= Sauerhonig) in vieler Munde. Dabei handelt es sich um eine Komposition aus Honig und Essig, die schon Hildegard von Bingen verwendet haben soll. Zahlreiche Rezepte finden sich in Büchern und im Internet, auch Varianten unter Zugabe verschiedener Kräuter. Für die Herstellung von Oxymel empfiehlt sich naturbelassener Honig ohne Zusätze.

Der Honig, der heuer im Kipfengraben entstanden ist, kommt bei unseren Kunden gut an und wir freuen uns außerordentlich darüber. Wie ich euch schon einmal erzählt habe, gibt es verschiedene Größen und sogar Gläser mit Waben.

Wer also noch auf der Suche nach wertvollen und wertigen Weihnachtsgeschenken ist, ist in unserem Hofladen herzlich willkommen. Ich freue mich, den einen oder anderen von euch zu sehen!

Honigsüße Grüße aus dem Kipfengraben sendet euch
Sylvia

29.11.2019 – Weihnachtsgeschenke

Liebe Freunde der Sieben Fichten!

Es kehrt Ruhe ein im Kipfengraben – die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Mit großer Freude, Ausdauer und vor allem Hingabe haben meine fleißigen Helfer gemeinsam mit mir weihnachtlich dekoriert und den Wald zum Leuchten gebracht.
Die Dunkelheit kann kommen – Lichterketten, Lampen und Laternen strahlen ihr entgegen.
Mit dem nahenden Advent kommen auch Gedanken an Weihnachten und Weihnachtsgeschenke.

Ich habe duftende, geschmackvolle und kreative Produkte für euch vorbereitet und liebevoll in Form von kleinen Paketen zusammen gestellt.
Beschenkt eure Lieben mit regionalen Teemischungen, duftendem Räucherwerk inklusive passender Räucherschale, Honig oder Waben aus dem Kipfengraben, Kräutersalz und vielem mehr.

Oder noch besser: Gönnt euch selber etwas Gutes für die Sinne (solange der Vorrat reicht).

Für Spezialwünsche und Bestellungen bin ich gerne zu haben 🙂

Ich schicke euch duftende, nadelige Grüße aus dem Wald,
Sylvia

P.S.:
Falls es die nächsten Wochen stressig werden sollte, denkt daran:
Inne halten, Augen schließen, TIEF ATMEN und dabei an den frischen, harzigen Duft von Fichten denken.

19.11.2019 – Unsere Bienen

Da habe ich bei meinem Update doch glatt die Überfleißigen im Kipfengraben vergessen – Asche auf mein Haupt!

Seit Juni haben viele emsige Mitarbeiter ihr Zuhause bei den 7 Fichten bezogen – die BIENEN 🍯
Sie haben den Sommer über eifrig und beständig gesammelt, sodass wir nun sehr stolz auf eine beachtliche Ernte an Honig blicken können.
Ein herzliches DANKE an jedes liebe einzelne Bienchen aus den insgesamt 10 Bienenstöcken. Und natürlich auch ein großes DANKE an die Firma BIENENLIEB, die unsere neuen Bewohner mit viel Einsatz und Engagement betreut.

Wir teilen dieses wunderbare Zusammenspiel aus Pflanzen, Sonnenlicht und Fleiß natürlich liebend gerne mit euch – der 7 Fichten Honig ist ab sofort in unserem Hofladen erhältlich
Um verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es das flüssige Gold in verschiedenen Größen:
15 g / 130 g / 200 g / 430 g und eine Sonderabfüllung mit Wabe

Zusätzlich noch ein paar Infos für euch:
Neben dem unvergleichlichen Geschmack, den Honig bietet, gilt er als fantastische Kraft-, Aufbau und Nervennahrung und schleust Sonnenlicht in unsere Zellen ein (wichtig in der dunklen Jahreszeit).
Honig mit Brennesselsamen gemischt ergibt zB ein wahres „Alpen-Doping“.
Auch als Schönheitsmittel ist Honig einsetzbar: 2-3 Esslöffel Honig mit Milch oder Schlagobers vermischt und in die Badewanne gegeben pflegt und schenkt uns samtige, geschmeidige Haut.

Ich freue mich auf euren Besuch !

24.10.2019 – Kipfengraben update

Irgendwiiie … hatte ich mir das mit den regelmäßigen Tagebucheinträgen etwaaaaaaas anders vorgestellt …
Nun ist der Sommer vorüber und wir sind mitten im Herbst gelandet (ich gestehe: mit den vielen Herbstblättern muss ich mich noch anfreunden …..) – und ich möchte euch updaten, was bei den 7 Fichten die vergangenen Monate so los war.
Ich kann euch sagen, VIEL hat sich getan!!!

Hier meine Neuigkeiten aus dem Kipfengraben:

Die Alpakas haben ein zweites Gehege bekommen. Es war notwendig, dass wir oberhalb des Hofes in der Nähe der „Alm“ ein neues errichtet haben. Ich bin sooooo stolz, was Schurli und ich in ein paar Tagen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine gestellt haben. Die Alpakas haben sich relativ schnell an die neue Umgebung gewöhnt … und ich freue mich über meine zimmermanns(frau?)mäßigen neuen Fertigkeiten

Auch das Element Wasser hat im Kipfengraben eine weitere Dimension bekommen. Helge hat gemeinsam mit tollen Helfern, Handwerkern und guten Seelen einen wunderschönen Bachlauf geformt. Es war wahrlich ein Moment der Verzückung bei den Anwesenden, als das Wasser sich das erste Mal sprudelnd seinen Weg über die Steine gesucht hat … und erst das Geräusch!

Der Kräutergarten hat sich in Hülle und Fülle verschenkt, ebenso der Gemüsegarten (lieber Zucchini verzeih mir, wenn ich dich eine Zeit lang Mal etwas weniger im Blick haben sollte …. aber „too much is too much“).
Ein herzlicher Dank gilt meinen freiwilligen guten Geistern, die mir beim Zupfen, Rupfen, Jäten, Ernten und Weiterverarbeiten helfen. Was tät´ ich ohne euch! Hildegard, Verena, Andrea … 🙂

Neben all dem Erfreulichen gibt es auch traurige Nachrichten:
Ein Marder hat in unserem Hühnerstall die Vorzüge einer fixen Versorgungsstation erkannt. Konnten wir seinen ersten Besuch noch erhobenen Hauptes verdauen, so war der 2. eindeutig zu viel … vorerst gackert es also nicht bei den 7 Fichten.

Auch mussten wir uns von unserer lieben Alpaka-Dame Gudrun verabschieden. Die Erinnerung an Gudrun und ihre wunderschönen dunklen Augen bleibt. In unseren Herzen und in Gestalt des im Juni 2019 geborenen „Max“ sowieso. Danke, liebe Gudrun für die schöne Zeit bei uns.

Doch: das Leben ist ein Kommen und Gehen. So staunten wir nicht schlecht, als wir kürzlich an einem Sonntagmorgen aus dem Schlaf gerissen wurden. Großes Bellen und Gezeter vor dem Haus. Was war geschehen?
Kurz noch konnte ich einen Blick auf unsere Hündin Bashima erhaschen … in ihrem Maul ein kleiner, verschreckter Fellknäuel. Gretchen, eine Glückskatze, trat in unser Leben. Eine entzückende kleine Katzendame, die Helge´s und mein Herz im Sturm erobert hat.

Und dann – last but not least – 7 Fichten goes North America:
Seit einigen Wochen ist unser Wald um ein Tipi mit 7 Meter Durchmesser reicher! Die Vorbereitungsarbeiten (Bäume fällen, Untergrund vorbereiten usw.) dauerten sogar länger als die eigentliche Aufstellzeit. Das Tipi stand dann innerhalb von zwei Stunden. Die Feuerstelle im Inneren des Zeltes ist getestet und wir freuen uns auf schöne Abende, Seminare usw.
Also: wundert euch nicht, wenn im Kipfengraben zukünftig – im wahrsten Sinne des Wortes – der Rauch aufgeht!

Das war´s fürs erste aus dem Wald …
… und nachdem ich wirklich so im Tun und beschäftigt bin … verrate ich euch etwas:
In Zukunft werden euch hier zwei Verbündete aus dem Wald regelmäßig erzählen, was los ist …
Lasst euch überraschen!

Ich wünsche euch eine bunte, frohe Herbstzeit – hoffentlich auf bald!
Sylvia aus dem Wald

21.03.2019 – Happy birthday

Happy Birthday Sieben Fichten

Genau heute vor einem Jahr durfte ich einen lange ersehnten Traum verwirklichen – die Eröffnung meines eigenen Hofladens. Ein Jahr Selbstständigkeit, ein Jahr ausprobieren, umdenken, neu sortieren. Herausfinden, was geht, was passt, was ist stimmig und was braucht noch Zeit.

Und bisher ist aus dem, was ich gesät habe, genau das gewachsen, was ich erhofft hatte; die Sieben Fichten sind ein Ort der Begegnung, des Lernens, des Besinnens und des Miteinanders.

DANKE an alle, die mir dies möglich gemacht haben; ob Familie, Freunde, Kursteilnehmer, Lehrer oder Kunden – ohne euch gäbe es die Sieben Fichten nicht!

Und Danke an diesen wunderbaren Ort, den ich mein Zuhause und meinen Arbeitsplatz nennen darf! In diesem Sinne – ich freue mich auf ein weiteres spannendes Jahr!

15.01.2019 – Let it snow …

…denkt sich an dieser Stelle niemand mehr.

Haben wir alle um die Weihnachtszeit noch gejammert von wegen ‚kein Schnee‘, ‚Klimaerwärmung‘ und ‚keine richtigen Jahreszeiten mehr‘ kriegen wir spätestens jetzt eine doch sehr deutliche Antwort.Prompt hat sich der natürliche Lebensraum aller Tiere im Kipfengraben in den letzten zwei Wochen dramatisch reduziert; die Alpakas schauen etwas ungehalten auf die Schneemassen vor ihrem Stall, die Hühner versinken bei jedem Schritt und bleiben daher im Gehege und auch der Kater hat erstmal (unter sehr protestierendem Maunzen…) unbefristet Hausarrest bekommen

Auch mein Bewegungsradius hat sich mit zunehmendem Schneefall verkleinert, und die wenigen Wege, die ich ums Haus noch habe, musste ich mir sehr hart erschaufeln – natürlich mit Hilfe von Sam und Bashima, die wahrscheinlich die Einzigen sind, die an dem ganzen Chaos noch Spaß haben.

Jedenfalls mussten wir schließlich das Dach vom Schnee befreien lassen, weil akut Gefahr in Verzug war – und mit der ständigen Bedrohung eines einbrechenden Daches schläft sich’s halt doch nicht sooo gut.

An dieser Stelle ein riesengroßes DANKE an die Feuerwehr Forstern/Pöndorf, sowie Holzbau Hannes Bachleitner und natürlich an Familie und Freunde, die zur Stelle waren und geholfen haben!

Frau Holle darf sich jetzt von mir aus wieder einkriegen.

Das nächste Mal überleg ich’s mir zwei Mal, ob ich mir ‚ganz viel Schnee‘ zu Weihnachten wünsche…

 

08.10.2018 – Unser Hausgeist –

Jedes Haus braucht einen (guten) Geist – und das ist unserer:

 

Das ‚handvoll’ Kätzchen ‚Henry’, welches mit gerade mal 10 Tagen von mir auf dem Dachboden gefunden wurde, ist inzwischen zu einem jungen Kater herangewachsen – einer, der es in sich hat.

 

Wir hatten vor langer Zeit zwei Perserkatzen und haben jetzt den fatalen Denkfehler gemacht, zu erwarten, dass der Kater wahrscheinlich genau gleich sein wird wie diese zwei phlegmatischen, in der Sonne oder vor dem Ofen chillenden Genossen.

 

Falsch gedacht.

 

Hätten wir vorher geahnt, was für einen Tornado wir da auf Haus und Hof loslassen, hätten wir ihn…also, bestimmt nicht auf dem Dachboden gelassen, aber vielleicht weiterverschenkt.

 

Plötzlich war es, als hätten wir wieder ein kleines Kind zuhause:

‚Geh da nicht drauf!’

,Komm da runter!’

‚Das kann man nicht essen!’

‚Das ist nicht zum spielen!’

und – das Allerschlimmste – ‚es ist verdächtig ruhig – was macht er gerade???

 

Küche bedeutet bei ihm generell Selbstbedienung, ganz frei nach dem Motto; ‚wenn ich’s erwische, dann darf ich’s auch haben.’ Da wird nach Lust und Laune vom Teller stibitzt, am Topf geleckt oder aus dem Müll geklaut – egal, ob das, was er sich da grade zum Essen organisiert, für ihn genießbar ist oder nicht.

 

Kohlrabiblätter, Apfelschalen und rote Rüben stehen jedenfalls nicht auf dem Katzenspeiseplan, soweit ich weiß.

 

Genauso groß wie sein Hunger ist auch sein Selbstvertrauen – die doppelt so großen Hühner fallen nämlich auch schon ins Beuteschema, denn die werden kreuz und quer übers Feld gejagt – je mehr Gekreische, desto besser! – so lange, bis der Hahn dazwischen geht und ausnahmsweise der Kater mal abhauen muss.

 

Und als es ihm eines Tages auf dem Hof mal zu langweilig war, hat er es sich einfach (anfangs) unbemerkt im Kofferraum meines Autos gemütlich gemacht. Bis ich den blinden Passagier dann endlich entdeckt habe, war ich schon auf halbem Weg nach Salzburg.

 

Im Haus gilt dann fortbewegungstechnisch eher ‚Hop on, Hop Off’ – heißt, er krallt sich beispielsweise im Wohnzimmer an meiner Hose fest, und lässt sich dann bis zum Badezimmer ‚mitnehmen’.

 

Praktisch.

 

Und egal, wie ‚katzensicher’ ich das Haus schon gemacht habe, er findet immer wieder eine Beschäftigung, auf die dann eine Aufräum- und Putzaktion meinerseits folgen muss. Und wenn er ganz gut drauf ist, wird dabei das Wischwasser oder der Staubsauger auch noch umgeworfen – um dann mit der so katzeneigenen Arroganz von Dannen zu stolzieren.

 

Aber was soll’s. Er ist jetzt einfach unser Hausgeist, trotz allem aus dem ‚Rudel’ nicht mehr wegzudenken und wer weiß – vielleicht wäre mir schrecklich langweilig, hätte ich nicht ständig jemanden, hinter dem ich her räumen kann.

 

Auf eines könnt ihr euch verlassen – vom Hausgeist kommen bestimmt noch mehrere Geschichten…

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29.10.2018 – Ein ständiges Kommen und Gehen…-

Jeder, der ein Unternehmen führt, kennt das – Mitarbeiter kommen, Mitarbeiter gehen.

So auch bei unseren Eier produzierenden, gefiederten Kollegen; ein paar sind in Pension gegangen, andere wurden von Fuchs und Habicht…naja, nennen wir es mal ’abgeworben’.

 

Jedenfalls wurde es in den letzten Wochen plötzlich auffällig leer im Pickingham Palace und wir haben uns entschieden, wieder neu einzustellen.

 

Und siehe da – 15 Kandidatinnen haben sich auf unser Ausschreiben gemeldet und brachten alle super Qualifikationen mit!

 

Ganz kuschelig in Kartons verpackt wurden die Mädels dann am 13. Oktober in ihr neues Zuhause geliefert.

 

Die Begeisterung vom Stammpersonal über die neuen Mitarbeiter hielt sich am Anfang zwar äußerst in Grenzen, aber nach kurzer Zeit hat sich das boshafte Picken und Federn rupfen wieder gelegt und alles geht wieder halbwegs seinen gewohnten Gang.

 

Halbwegs in dem Sinne, weil die Neuen noch nicht genau wissen, wohin mit ihren Eiern – weswegen sie diese einfach ganz willkürlich im Gehege verteilen.

 

Für die nächste Zeit ist jetzt einfach Ostern bei den Sieben Fichten…

 

 

07.09.2018 – Neuzugang –

Ist einiges los im Alpakastall in letzter Zeit – kurz nachdem unser Moritz zur Welt gekommen ist, stand nämlich schon der nächste Neuzugang zur Herde vor der Stalltür: eine weiß/braune Alpakadame mit ganz wuscheligen Fellstiefeln, auf die Hansi Hinterseer bestimmt neidisch wäre – ‚Alina‘.

Wobei der Name für mich schon Geschichte ist – die Madame hat meiner Gruppe schon am ersten Tag sehr deutlich gezeigt, dass jetzt ein ganz anderer Wind durch den Stall weht und auch dem eigentlichen Herdenführer Kasper zu verstehen gegeben: ‚ich Chef, du nix‘.

Oookay. War ich kurz auch etwas erstaunt, aber in Alpaka-Hierachien wollte ich mich dann doch nicht einmischen.

Jedenfalls nicht, bis wir am Abend eine kurze Konfrontation hatten, bei der sie mir den Weg in den Stall versperrt hat – welcher jetzt, neben meiner Herde, anscheinend auch ihr gehört.

Mittlerweile haben sich unsere Machtkämpfe gelegt und ich gehöre schon wieder zum inneren Kreis – Futter gibts halt dann doch nur, wenn man mich in den Stall reinlässt.

Sie ist jetzt jedenfalls der selektive Türsteher und sogar noch vor Maggie zur Stelle, sobald jemand am Gatter steht.

Und nachdem sie jeden ersteinmal mit ihrer typischen ‚wer bist du, was machst du, darfst du das überhaupt‘ Attitüde überfällt, war für mich klar, dass das keine ‚Alina‘ ist –

…sondern das Fräulein Rottenmeier.

 

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14.08.2018 – Nicht nur ich hab meinen eigenen Kopf –

Die Sylvia ist sehr geduldig und lässt den Dingen auch gerne einfach ihren Lauf…‘

…sagte niemand, niemals. Jedenfalls nicht, wenn er mich kennt.

Dass ich die Natur nicht beeinflussen kann, das ist mir schon klar. Trotzdem hab ich unserer trächtigen Alpakadame Hazel schon den ein oder anderen mentalen ‚Denkanstoß‘ geschickt, sie solle sich mit ihrem Nachwuchs doch mal ein wenig beeilen – natürlich immer mit den Worten ‚Du, stress dich nicht…ABER…‘

Ich war einfach schon so neugierig auf unser neues Herdenmitglied!

Hat trotzdem nix genutzt – jedes Mal, wenn ich in den Stall gekommen bin, oder eine Runde zum Gehege gedreht hab, lag die werdende Mama entweder genüsslich in der Sonne oder hat friedlich Gras gefressen.

Weswegen ich mir auch nichts dabei gedacht hab, den Hof mal 24 Stunden Verena und meinen Eltern zu überlassen – erstere nicht sooo angetan von einer potentiellen Alpaka Geburt, aber beruhigt dadurch, dass vorher ‚ja auch nix war‚ und ‚wir nur eine Nacht weg sind ‚ .

Tja, denkste.

Kaum ein paar Stunden weg, ruft mich unsere Tochter an und erzählt uns – selbst ein wenig überrumpelt – dass der Nachwuchs da ist und schon über die Wiese stakst.

Etwas fassungslos war ich da schon, und ich vermute da immer noch dreiste Absicht von Hazels Seite, aber naja.

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse halt auf dem Tisch.

Mentale Alpaka-Geburtstermin-Kontrolle ist jedenfalls fehlgeschlagen, aber hier macht sowieso jeder, was er will.

So oder so, wir freuen uns jedenfalls sehr, unseren kleinen Alpaka Hengst MORITZ in unserer Herde Willkommen zu heißen!