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1.2.2020 – LICHT und LEBEN

Liebe Freundinnen und Freunde der SIEBEN FICHTEN!

Seit einigen Wochen freuen sich meine Fichtenfreunde und ich über die länger werdenden Tage, wir recken unsere Nadeln dem Licht entgegen und konsumieren jeden Sonnenstrahl, der uns bei den SIEBEN FICHTEN erreicht. Wer den Platz hier kennt, weiß, daß das gar nicht so einfach ist…

Die liebe Sylvia ist ja quasi schon familienbedingt eine „Meisterin des Lichts“. Mit großer Hingabe und Freude schmückt sie zu Beginn der dunklen Jahreszeit den Kipfengraben mit Lichterketten, Girlanden, Laternen, Kerzen und strahlt dann mit ihnen gemeinsam um die Wette.
Regelmäßig widmet sie sich dem Element Feuer …. sei es in Form eines Agnihotra-Rituals oder an der von Helge gestalteten Feuerstelle. Die funkelnden Lichterketten und die Weihnachtsdeko sind mittlerweile allerdings ins Winterlager gewandert, um sich dort für die nächste dunkle Jahreszeit vorzubereiten.

Wir befinden uns mitten im Fest Maria Lichtmess (1. und 2. Februar) und das freut nicht nur die Natur ganz besonders. Habt ihr auch schon die Vogerl zwitschern gehört? Ich liebe es, wenn sie sich auf meinen Ästen niederlassen und ihre Lieder trällern! Das Leben, das Licht kehrt zurück und Sylvia ist selig ( … auch wenn sie die Weihnachtszeit mit all ihrem Chichi über alles liiiiiebt 😉).

Früher sind die Bauern zu Lichtmess hinausgegangen, haben ihre (Obst- und Nuß-)Bäume geschüttelt bzw. aufgeweckt. Viele von ihnen hatten Bienenstöcke und ehrten die Bienen an diesem Tag ganz besonders.

Ihr Menschen habt zu dieser Zeit die Möglichkeit, Altes hinter euch zu lassen und euch auf das Neue einzustimmen bzw. zu begrüßen. Früher fand zu Lichtmess der Dienstbotenwechsel statt. Die Knechte und Mägde bekamen ihren Lohn ausbezahlt und wechselten teils zu neuen Dienstgebern.

„februare“ bedeutet wörtlich „Reinigen“. Nutzt die Gelegenheit, den Garten und euer Zuhause energetisch zu reinigen (zB in Form von Räuchern – hier ganz besonders auch der Türschwelle), aber auch tatsächlich zu putzen, zu ordnen und zu fegen. Und das nämlich vor der eigenen Türe 😉 , denn wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, ist es überall sauber – gell !!! Sylvia hütet in ihrem Hofladen wunderbare Räuchereien, passend zu diesem besonderen Mondfest. Gerne erzählt sie euch mehr über dieses, eines ihrer Lieblingsthemen!

Ich schicke euch grünnadelige lichtvolle Grüße und freue mich auf das nächste Mal!
Euer Fichtengeist

30.1.2020 – uP-cycling und Nachhaltigkeit

Liebe Freundinnen und Freunde der SIEBEN FICHTEN !

Als zur Familie der Fichten gehörendes Mitglied bin ich selbstredend immer ein bisschen traurig, wenn ich durch die Gegend ziehe und allerorts Vertreter meines Clans, die zu Weihnachten noch in hellem Glanz erstrahlen und leuchten durften, am Straßenrand liegen sehe. Da fließt schon etwas Fichtenharz aus meinen Poren … doch wenn ich sehe, wie Sylvia mit uns umgeht, heilen meine Wunden.

Da wir uns hier in Oberösterreich dankenswerterweise ungespritzt/ohne Chemie behandelt entwickeln und gedeihen dürfen, sind wir als quasi up-gecycelte Weihnachtsbäume ein willkommener Leckerbissen für die Alpaka family und stärken zudem deren Gesundheit mit den ätherischen Ölen unserer Nadeln. Den Alpakas schmeckt es sichtlich und darüber bin ich außerordeeeeeeeeentlich froh.
Danke liebe Sylvia, dass du uns schätzt und würdigst.

Überhaupt wird NACHHALTIGKEIT im Kipfengraben von Sylvia und ihrem Team groß geschrieben, z.B. werden Milchflaschen gewaschen und dienen in ihrem zweiten Leben als Behälter für selbst gerührte Waschlauge oder Fichtenzapfenbäder für die Winterzeit. Das finde ich echt genial.

Zum Thema Nachhaltigkeit darf ich den Pflanzen- und Rosenfreunden unter euch bitte folgendes verraten:
Alpaka-Dung ist heißt begehrt, weil er sich hervorragend zum Düngen eignet.
Bis in den Süden der Stadt Salzburg ist unser Dung schon „gereist“, um dort Rosen zum Blühen und Duften zu bringen (witzigerweise ist der Dung selber relativ geruchsarm … ).
Natürlich könnt ihr auch Kübelpflanzen und sonstige Beete mit dem Alpaka-Dung aufwerten.
Der nahende Frühling ist für die meisten Pflanzenarten der ideale Zeitpunkt zum Düngen.
Nutzt also in ein paar Wochen die Chance, eure grünen und auch bunten Begleiter nach dem Winter zu stärken – ihr werdet staunen, wie sie es euch danken werden.

Ich bedanke mich heute auf jeden Fall für euer Interesse und eure Treue.

Also, ihr Lieben – ich vernadele mich wieder zurück in den Wald und wünsch´ euch bis zum nächsten Mal eine gute Zeit,
euer Fichtengeist

P.S.:

Ich lege gerne auch euch Menschen nahe, die Kraft der Baumnadeln (Fichte, Tanne, Kiefer, Wacholder, Zirbe) zu nutzen.
Ihre Kraft belebt und lädt euch auf, zudem liefern sie jede Menge Spurenelemente.
Grobes Rezept:
Baumnadeln abzupfen und in gutem Wasser ansetzen, über Nacht stehen lassen (= Kaltansatz), leicht erwärmen und als Tagesration zu sich nehmen (das kann man getrost über mehrere Wochen hinweg machen).
Getrocknete und pulverisierte Nadeln kann man jeglichem Essen beimischen, in Brot und Gebäck mitbacken usw.
Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Oft blasen im Februar die Winde recht heftig; meine Baumfreunde und ich, wir entledigen uns in dieser Zeit oft von den obersten Trieben, die dann zu Boden fallen. Ihr könnt diese sammeln, in einem großen Topf zusammen mit Wasser einen Sud bereiten und eurem Badewasser zugeben. Gesünder und nachhaltiger als so manch überschäumender Badezusatz 😉 (zudem ohne Plastik).

19.1.2020 – Darf ich vorstellen:

Bei meinem Update im Oktober habe ich angekündigt, dass in Kürze zwei Verbündete aus dem Wald regelmäßig erzählen, was sich im Kipfengraben so alles tut. Heute möchte ich sie euch offiziell vorstellen:

I prouuuuuudly preeeeesent :


Waldeule und Fichtengeist !!!

Ihr wisst ja, dass sich bei den SIEBEN FICHTEN so einiges an Tieren, Elfen, Zwergen usw. tummelt …
Dass sich nun auch diese beiden bei mir im Wald angesiedelt und wir Freundschaft geschlossen haben, erfüllt mich mit großer Freude!
Um mich für das Wirken und Werken im und rund um den Hof freizuspielen, haben sich die beiden bereit erklärt, in regelmäßigen Abständen von dem Treiben im Kipfengraben zu berichten.

Der Fichtengeist:

Nicht immer da, aber ständig präsent. Ein stummer, genauer Beobachter, der sich meistens im Dickicht der Fichten aufhält und die Ereignisse hier eher von außen betrachtet – sie aber mit einer sensationellen Geschwindigkeit, sehr präzise und klar in Worte fassen kann… wie man bei den letzten Texten auch gut erkennen kann. Sein enormes Wissen in vielen Bereichen fasziniert mich immer wieder. Bei ihm muss ich wirklich sehr auf der Hut sein, welche meiner Gedanken ich gerade preisgebe – er nimmt den Ball sofort auf und will ihn dann natürlich auch gleich wieder abspielen – sprich schreiben und an die Öffentlichkeit damit.

Die Waldeule:

Wie allen Eulen hat sie diesen 360 Grad „Rundumblick“ – heißt genauer gesagt: Ihr entgeht nur selten etwas im teilweise chaotischen Arbeitsalltag der SIEBEN FICHTEN. Sie zieht sich immer wieder in ihr Nest zurück um alles von oben und mit dem nötigen Abstand zu beobachten… ist aber immer SOFORT zur Stelle wenn ich Hilfe oder auch nur einen Rat brauche. Ihre Jugendlichkeit ist manchmal sehr ansteckend – trotzdem kommen aus ihrer Richtung auch sehr weise Kommentare, wie es sich halt auch für eine Eule gehört. Ihre ganz spezielle Art sich ausdrücken bringt mich immer wieder zum Lachen..

Also: Lasst euch überraschen – und viel Spaß beim Lesen

11.12.2019 – ✨✨ a new star has come ✨✨

Weihnachten, das Fest der Familie und der Liebe, naht.
Und so wie die Heilige Familie vor über 2000 Jahren Zuwachs bekommen hat, dürfen auch wir uns über einen neuen „Mann“ in unserem Alpaka-Gehege freuen !!! Sein Name ist Lenny, er kommt ursprünglich aus Lochen und hat vor ein paar Tagen seine neue Herberge bei den Sieben Fichten 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲 bezogen.

Mhmmmm …. was kann ich euch erzählen?
Während die Alpaka-Damen hoch erfreut sind über ihn, den neuen „Unbekannten“ mit den dunklen Augen und dem semmelfarbenen Fell, sind Max und Moritz noch in abwartender Position ….
Und Oskar???? …….. (…..) tjaaaaaaaaaaaaaaaaaa ……
Er testet verstärkt Quantität und Reichweite seiner Spucke …. eigenartigerweise trifft diese „zufällig“ immer auf Hengst Lenny, der über diese grün-klebrige Zuwendung nicht gerade amused ist, diese jedoch mit Fassung trägt.

Warten wir ab, wie die neu zusammen gefundene Familie ihr Weihnachtsfest verbringen wird – ob in Harmonie oder Spannung?
Vielleicht sollte ich einmal mit einer harmonisierenden Räuchermischung aus dem Hofladen durch den Stall stapfen … ?

Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen um mich nochmals bei Petra für ihre Großzügigkeit und ihr Vertrauen bedanken. Lenny wird immer einen besonderen Platz bei uns haben!

Mit schneeweißen Grüßen aus dem Kipfengraben,

Sylvia

7.12.2019 – Internationaler Tag des Honigs

Liebe Freunde der Sieben Fichten!

Heute ist der Internationale Tag des Honigs, wohl vermutlich auch deswegen weil der 7. Dezember zudem der Gedenktag des Heiligen Ambrosius, des Schutzpatrons der Bienen und Imker, ist.

Wie passend scheint dieser Tag in der Vorweihnachtszeit, wo für Weihnachten gebacken wird und Honig zB eine wichtige Zutat in köstlichen Lebkuchen ist. Es hat alles seinen Sinn – in viele süße Bäckereien werden wärmende und stimmungsaufhellende Gewürze und Zutaten eingebacken, die die Menschen in der dunklen Jahreszeit unterstützen.

Honig hat viele gute Eigenschaften, wirkt antibakteriell, antibiotisch, lindert Husten, ist wundheilend und regeneriert die Haut. Wer zB offene, aufgesprungene Lippen hat, kann durch regelmäßiges Auftragen von Honig auf die Lippen Positives bewirken. Und natürlich geht nichts über ein morgendliches Butterbrot mit köstlichem Honig – vielleicht sogar auf selbst gebackenem Brot aus einem unserer Kurse? 😉

Seit geraumer Zeit ist auch Oxymel (= Sauerhonig) in vieler Munde. Dabei handelt es sich um eine Komposition aus Honig und Essig, die schon Hildegard von Bingen verwendet haben soll. Zahlreiche Rezepte finden sich in Büchern und im Internet, auch Varianten unter Zugabe verschiedener Kräuter. Für die Herstellung von Oxymel empfiehlt sich naturbelassener Honig ohne Zusätze.

Der Honig, der heuer im Kipfengraben entstanden ist, kommt bei unseren Kunden gut an und wir freuen uns außerordentlich darüber. Wie ich euch schon einmal erzählt habe, gibt es verschiedene Größen und sogar Gläser mit Waben.

Wer also noch auf der Suche nach wertvollen und wertigen Weihnachtsgeschenken ist, ist in unserem Hofladen herzlich willkommen. Ich freue mich, den einen oder anderen von euch zu sehen!

Honigsüße Grüße aus dem Kipfengraben sendet euch
Sylvia

29.11.2019 – Weihnachtsgeschenke

Liebe Freunde der Sieben Fichten!

Es kehrt Ruhe ein im Kipfengraben – die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Mit großer Freude, Ausdauer und vor allem Hingabe haben meine fleißigen Helfer gemeinsam mit mir weihnachtlich dekoriert und den Wald zum Leuchten gebracht.
Die Dunkelheit kann kommen – Lichterketten, Lampen und Laternen strahlen ihr entgegen.
Mit dem nahenden Advent kommen auch Gedanken an Weihnachten und Weihnachtsgeschenke.

Ich habe duftende, geschmackvolle und kreative Produkte für euch vorbereitet und liebevoll in Form von kleinen Paketen zusammen gestellt.
Beschenkt eure Lieben mit regionalen Teemischungen, duftendem Räucherwerk inklusive passender Räucherschale, Honig oder Waben aus dem Kipfengraben, Kräutersalz und vielem mehr.

Oder noch besser: Gönnt euch selber etwas Gutes für die Sinne (solange der Vorrat reicht).

Für Spezialwünsche und Bestellungen bin ich gerne zu haben 🙂

Ich schicke euch duftende, nadelige Grüße aus dem Wald,
Sylvia

P.S.:
Falls es die nächsten Wochen stressig werden sollte, denkt daran:
Inne halten, Augen schließen, TIEF ATMEN und dabei an den frischen, harzigen Duft von Fichten denken.

19.11.2019 – Unsere Bienen

Da habe ich bei meinem Update doch glatt die Überfleißigen im Kipfengraben vergessen – Asche auf mein Haupt!

Seit Juni haben viele emsige Mitarbeiter ihr Zuhause bei den 7 Fichten bezogen – die BIENEN 🍯
Sie haben den Sommer über eifrig und beständig gesammelt, sodass wir nun sehr stolz auf eine beachtliche Ernte an Honig blicken können.
Ein herzliches DANKE an jedes liebe einzelne Bienchen aus den insgesamt 10 Bienenstöcken. Und natürlich auch ein großes DANKE an die Firma BIENENLIEB, die unsere neuen Bewohner mit viel Einsatz und Engagement betreut.

Wir teilen dieses wunderbare Zusammenspiel aus Pflanzen, Sonnenlicht und Fleiß natürlich liebend gerne mit euch – der 7 Fichten Honig ist ab sofort in unserem Hofladen erhältlich
Um verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es das flüssige Gold in verschiedenen Größen:
15 g / 130 g / 200 g / 430 g und eine Sonderabfüllung mit Wabe

Zusätzlich noch ein paar Infos für euch:
Neben dem unvergleichlichen Geschmack, den Honig bietet, gilt er als fantastische Kraft-, Aufbau und Nervennahrung und schleust Sonnenlicht in unsere Zellen ein (wichtig in der dunklen Jahreszeit).
Honig mit Brennesselsamen gemischt ergibt zB ein wahres „Alpen-Doping“.
Auch als Schönheitsmittel ist Honig einsetzbar: 2-3 Esslöffel Honig mit Milch oder Schlagobers vermischt und in die Badewanne gegeben pflegt und schenkt uns samtige, geschmeidige Haut.

Ich freue mich auf euren Besuch !

24.10.2019 – Kipfengraben update

Irgendwiiie … hatte ich mir das mit den regelmäßigen Tagebucheinträgen etwaaaaaaas anders vorgestellt …
Nun ist der Sommer vorüber und wir sind mitten im Herbst gelandet (ich gestehe: mit den vielen Herbstblättern muss ich mich noch anfreunden …..) – und ich möchte euch updaten, was bei den 7 Fichten die vergangenen Monate so los war.
Ich kann euch sagen, VIEL hat sich getan!!!

Hier meine Neuigkeiten aus dem Kipfengraben:

Die Alpakas haben ein zweites Gehege bekommen. Es war notwendig, dass wir oberhalb des Hofes in der Nähe der „Alm“ ein neues errichtet haben. Ich bin sooooo stolz, was Schurli und ich in ein paar Tagen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine gestellt haben. Die Alpakas haben sich relativ schnell an die neue Umgebung gewöhnt … und ich freue mich über meine zimmermanns(frau?)mäßigen neuen Fertigkeiten

Auch das Element Wasser hat im Kipfengraben eine weitere Dimension bekommen. Helge hat gemeinsam mit tollen Helfern, Handwerkern und guten Seelen einen wunderschönen Bachlauf geformt. Es war wahrlich ein Moment der Verzückung bei den Anwesenden, als das Wasser sich das erste Mal sprudelnd seinen Weg über die Steine gesucht hat … und erst das Geräusch!

Der Kräutergarten hat sich in Hülle und Fülle verschenkt, ebenso der Gemüsegarten (lieber Zucchini verzeih mir, wenn ich dich eine Zeit lang Mal etwas weniger im Blick haben sollte …. aber „too much is too much“).
Ein herzlicher Dank gilt meinen freiwilligen guten Geistern, die mir beim Zupfen, Rupfen, Jäten, Ernten und Weiterverarbeiten helfen. Was tät´ ich ohne euch! Hildegard, Verena, Andrea … 🙂

Neben all dem Erfreulichen gibt es auch traurige Nachrichten:
Ein Marder hat in unserem Hühnerstall die Vorzüge einer fixen Versorgungsstation erkannt. Konnten wir seinen ersten Besuch noch erhobenen Hauptes verdauen, so war der 2. eindeutig zu viel … vorerst gackert es also nicht bei den 7 Fichten.

Auch mussten wir uns von unserer lieben Alpaka-Dame Gudrun verabschieden. Die Erinnerung an Gudrun und ihre wunderschönen dunklen Augen bleibt. In unseren Herzen und in Gestalt des im Juni 2019 geborenen „Max“ sowieso. Danke, liebe Gudrun für die schöne Zeit bei uns.

Doch: das Leben ist ein Kommen und Gehen. So staunten wir nicht schlecht, als wir kürzlich an einem Sonntagmorgen aus dem Schlaf gerissen wurden. Großes Bellen und Gezeter vor dem Haus. Was war geschehen?
Kurz noch konnte ich einen Blick auf unsere Hündin Bashima erhaschen … in ihrem Maul ein kleiner, verschreckter Fellknäuel. Gretchen, eine Glückskatze, trat in unser Leben. Eine entzückende kleine Katzendame, die Helge´s und mein Herz im Sturm erobert hat.

Und dann – last but not least – 7 Fichten goes North America:
Seit einigen Wochen ist unser Wald um ein Tipi mit 7 Meter Durchmesser reicher! Die Vorbereitungsarbeiten (Bäume fällen, Untergrund vorbereiten usw.) dauerten sogar länger als die eigentliche Aufstellzeit. Das Tipi stand dann innerhalb von zwei Stunden. Die Feuerstelle im Inneren des Zeltes ist getestet und wir freuen uns auf schöne Abende, Seminare usw.
Also: wundert euch nicht, wenn im Kipfengraben zukünftig – im wahrsten Sinne des Wortes – der Rauch aufgeht!

Das war´s fürs erste aus dem Wald …
… und nachdem ich wirklich so im Tun und beschäftigt bin … verrate ich euch etwas:
In Zukunft werden euch hier zwei Verbündete aus dem Wald regelmäßig erzählen, was los ist …
Lasst euch überraschen!

Ich wünsche euch eine bunte, frohe Herbstzeit – hoffentlich auf bald!
Sylvia aus dem Wald

21.03.2019 – Happy birthday

Happy Birthday Sieben Fichten

Genau heute vor einem Jahr durfte ich einen lange ersehnten Traum verwirklichen – die Eröffnung meines eigenen Hofladens. Ein Jahr Selbstständigkeit, ein Jahr ausprobieren, umdenken, neu sortieren. Herausfinden, was geht, was passt, was ist stimmig und was braucht noch Zeit.

Und bisher ist aus dem, was ich gesät habe, genau das gewachsen, was ich erhofft hatte; die Sieben Fichten sind ein Ort der Begegnung, des Lernens, des Besinnens und des Miteinanders.

DANKE an alle, die mir dies möglich gemacht haben; ob Familie, Freunde, Kursteilnehmer, Lehrer oder Kunden – ohne euch gäbe es die Sieben Fichten nicht!

Und Danke an diesen wunderbaren Ort, den ich mein Zuhause und meinen Arbeitsplatz nennen darf! In diesem Sinne – ich freue mich auf ein weiteres spannendes Jahr!

15.01.2019 – Let it snow …

…denkt sich an dieser Stelle niemand mehr.

Haben wir alle um die Weihnachtszeit noch gejammert von wegen ‚kein Schnee‘, ‚Klimaerwärmung‘ und ‚keine richtigen Jahreszeiten mehr‘ kriegen wir spätestens jetzt eine doch sehr deutliche Antwort.Prompt hat sich der natürliche Lebensraum aller Tiere im Kipfengraben in den letzten zwei Wochen dramatisch reduziert; die Alpakas schauen etwas ungehalten auf die Schneemassen vor ihrem Stall, die Hühner versinken bei jedem Schritt und bleiben daher im Gehege und auch der Kater hat erstmal (unter sehr protestierendem Maunzen…) unbefristet Hausarrest bekommen

Auch mein Bewegungsradius hat sich mit zunehmendem Schneefall verkleinert, und die wenigen Wege, die ich ums Haus noch habe, musste ich mir sehr hart erschaufeln – natürlich mit Hilfe von Sam und Bashima, die wahrscheinlich die Einzigen sind, die an dem ganzen Chaos noch Spaß haben.

Jedenfalls mussten wir schließlich das Dach vom Schnee befreien lassen, weil akut Gefahr in Verzug war – und mit der ständigen Bedrohung eines einbrechenden Daches schläft sich’s halt doch nicht sooo gut.

An dieser Stelle ein riesengroßes DANKE an die Feuerwehr Forstern/Pöndorf, sowie Holzbau Hannes Bachleitner und natürlich an Familie und Freunde, die zur Stelle waren und geholfen haben!

Frau Holle darf sich jetzt von mir aus wieder einkriegen.

Das nächste Mal überleg ich’s mir zwei Mal, ob ich mir ‚ganz viel Schnee‘ zu Weihnachten wünsche…